31.03.2019, 15.00 Uhr - 31.03.2019, 17.45 Uhr
Biberach an der Riß
Stadtpfarrkirche St. Martin Biberach, Kirchplatz, 88400 

Matthäuspassion von J. S. Bach

Pinelopi Argyropoulou, Sopran
Alina Klotz, Sopran
Beatriz Baptista, Alt
Joachim Streckfuß, Tenor/Evangelist
Marin Juan Pablo, Bariton
Ulrich Wand, Bass/Jesus
Evang. Kantorei Biberach
St. Martins-Chorknaben Biberach
Capella Novanta

Leitung: Ralf KLotz

Kantorei Biberach singt Bachs Matthäuspassion.
Die Evangelische Kantorei Biberach führt J. S. Bachs große Matthäuspassion für Chor, Solisten und Orchester am 31. März um 15 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Martin auf. Es ist das erste Chor- und Orchesterkonzert nach der abgeschlossenen Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche St. Martin Biberach. Weitere Mitwirkende sind die St.-Martins-Chorknaben (Leitung Johannes Striegel) und das Orchester Capella Novanta (Konzertmeister Günther Luderer) sowie sechs (!) herausragende Gesangssolisten. Die Gesamtleitung hat Ralf Klotz.
Nicht zuletzt Bachs Passionen haben Albert Schweitzer dazu bewegt, Bach als "Fünften Evangelisten" zu bezeichnen, denn Bachs Klangrede "predigt" sowohl mit Worten als auch durch die Musik und macht die Glaubensinhalte von Passion, Tod und Auferstehung sinnlich tief erfahrbar. Die Monumentalität des Werkes betrifft den Hörenden wie keine andere Passion. Bachs Matthäuspassion ist eine Gipfelleistung der Musikschöpfungen der Weltliteratur und eine der großartigsten, und zugleich aufwändigsten Passionen.
Das auffallendste Merkmal der Matthäus-Passion ist die Doppelchörigkeit, also doppelte Anlage von Chor und Orchester (!), bei der die Chöre vielfach einen Wechselgesang miteinander führen. Gerahmt werden die beiden Teile des Werkes jeweils durch groß angelegte Eingangs- und Schlusschöre, von denen der überwältigende Anfangschor "O Lamm Gottes unschuldig" herausragt und bis heute in seiner Konzeption und Ausdrucksstärke beispiellos geblieben ist.
Dazwischen gibt es vielfach betrachtende Arien, die das Leiden Jesu verinnerlichen. Zwischen Bibelwort, Chören und Arien sind die Choräle eingearbeitet, die auf die dramatischen Höhepunkte der Kreuzigung Jesu Bezug nehmen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Passionschoral "O Haupt voll Blut und Wunden" von Paul Gerhardt, der mit verschiedenen Strophen und Harmonisierungen insgesamt fünf Mal erklingt und dem Werk Geschlossenheit verleiht. Das Werk besticht klanglich auch durch das selten zu hörende sensible Barockinstrument Viola da Gamba. Veranstaltung des evangelischen Kantorats.
 
Eintrittspreis:  22 E und 17 E im VVK (Abenkasse zzgl. 3 E)